Aus dem Wanderbuch "Wandern rund um Karlsruhe - Band 2" - Tour 17
Neuenbürg. Die ehemalige württembergische Oberamtsstadt ist das Ziel unserer heutigen Wanderung von der Pfinz an die Enz. Die S 11 bringt uns zu ihrer Endstation
in Ittersbach.
Dort orientieren wir uns am Wegweiser bei der Straßenecke und schlagen die Richtung Pfinzweiler ein und gehen in den Breitwiesenring, gleich rechts und wo er
abermals rechts umschwenkt dann links durch einen Fußweg. In der Ortsmitte queren wir die Pfinztalstraße und gehen geradewegs in die Belchenstraße. Nach der
Neuapostolischen Kirche schickt uns eine "blaue Raute" links zur Friedhofsmauer und gleich rechts in die Felder. Wenig später müssen wir nach links und steigen über
ein paar Stufen in ein Tal hinab. Auf einem Steg überqueren wir die junge Pfinz, die wenige Meter rechts im Gelände entspringt, steigen drüben wieder hinauf und gehen
an einer Hecke entlang in die Streuobstwiesen. Wir sehen den Ort zwar bereits vor uns doch schickt uns nahe des Pfinzhofes ein Wegweiser rechts und bringt uns erst
einige Minuten später nach Pfinzweiler, wo wir uns gleich links halten und zur Durchgangsstraße gelangen, der wir nun nach rechts folgen.
Kurz nach dem Ortsende zeigt unsere Markierung rechts in einen geteerten Weg und wandern am Waldrand entlang weiter. Grenzsteine rechts des Weges zeigen uns die
ehemalige badisch-württembergische Landesgrenze an, die wir aber bereits mit der Pfinz überquert haben. "Am Hasenstock" heißt das Sträßchen und wir kommen vorbei
an einem Biomasse-Heizwerk zum Kreisverkehr am Rande von Conweiler, den wir auf seiner linken Seite umrunden. Beim Wegweiser folgen wir einer "gelben Raute" in
Richtung Axtbachtal und gehen dazu rechtshaltend zur Bushaltestelle und weiter in den landwirtschaftlichen Weg, der in den Talgrund des Dorf- bzw. Federbaches
bringt. Wir überqueren ihn und folgen gleich darauf beim nächsten Wegweiser den Weg nach links durch das Axtbachtal.
Unser Weg ist von Holzabfuhr etwas zerfahren und bringt uns nach einer Weile zu einem befestigten Weg, dem wir nach rechts folgen. Er steigt an und schwenkt in ein
Seitental ein, doch kurz darauf schickt uns die gelbe Markierung zweimal nach links wieder zurück in das idyllische Axtbachtal. Nun steigen wir auf dem "Baumweg"
nach rechts zunächst kräftig an. Später wird er aber flacher und bringt uns nach einigen Minuten an die Kreisstraße von Neusatz, der wir für gut 100 Meter nach links
folgen wollen. Nachdem wir ein letztes Mal den Bach überquert haben, gehen wir danach links über einen Parkplatz auf einem wenig befahrenen Teersträßchen und
kommen rasch hinauf an den Waldrand. Hier treffen wir wieder unsere "blaue Raute" und folgen ihr nach rechts am Waldrand entlang weiter. "Panoramaweg" heißt der
Weg zurecht, denn bei entsprechendem Wetter können wir von hier über das Vorland und die Rheinebene bis hin zum Pfälzerwald, Odenwald oder den Stromberg
schauen. Auch das Kernkraftwerk Philippsburg fällt uns als markanter Orientierungspunkt ins Auge. Nach knapp 10 Minuten gehen wir bei einem Querweg kurz nach
links, um aber schon nach 50 Metern erneut rechts weiterzuwandern. Die Wiese neben uns wird als Segelflugplatz genutzt. Bei Hotel "Adlerhof" kommen wir wieder an
die Straße und gehen nach links vorbei an den Cafés zur Friedenslinde. Jenseits der Straße befindet sich übrigens 100 Meter weiter die Schwanner Warte, die am
bekannten Westweg liegt, den wir hier kreuzen.
Auch wir überqueren die Straße halten uns aber rechts und folgen der blauen Markierung in den "Eichwaldweg". Wir passieren im Wald ein Umspannwerk und gehen
300 Meter weiter rechts in einen Fußweg. Durch ein von Orkan Lothar heimgesuchtes Waldstück kommen wir nach einigen Minuten an den Wasserhochbehälter von
Neuenbürg und haben den höchsten Punkt der Wanderung erreicht. Geradeaus weiter bringt uns ein Schotterweg in wenigen Minuten zur Arnbacher Hütte, wo wir
unserer blauen Markierung auf der Forststraße folgen. Bald beginnt der Weg zu fallen und beim Wegweiser "Missebene" wählen wir die "gelbe Raute" zuerst kurz nach
rechts, um dann aber links in den "Waldenburgweg" einzubiegen. Kurz nach einer rechts etwas versteckten Grillhütte zeigt unsere Markierung im wieder dichteren Wald
nach rechts in den "Von Hofe-Weg", der uns zum etwas tiefer verlaufenden "Kutscherweg" bringt, in den wir dann beim nächsten Wegweiser scharf links einschwenken.
Unten rauscht der Verkehr im Enztal und zwischen Bäumen hindurch entdecken wir auf der anderen Talseite den Ort Waldrennach mit seinem Wasserturm und rechts
davon den Funkturm Langenbrand.
Bevor der Weg nach links umschwenkt kann man links zur Ruine Waldenburg gelangen, die vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut wurde, über die aber wenig bekannt
ist.
Nun beginnt der Abstieg ins Enztal und wir folgen dem Forstweg vorbei an der Waldenburghütte zur Kreuzung mit einem Teerweg und folgen hier wiederum der "blauen
Raute" nach rechts steil hinab. Auf der anderen Talseite sehen wir das Schloß und erreichen bei einem Gasthaus und der Pektin-Fabrik die Stadt Neuenbürg. Links geht
es in die Altstadt. Der nächste Weg zum Tourziel am Südbahnhof führt leicht links versetzt über einen Kanal und die Enz an die nahe Bahnlinie. Zur Haltestelle der
Stadtbahn gelangt man durch eine wenige Meter links liegende Unterführung, die uns auf die andere Seite der Bahn und zur Haltestelle bringt.
Wanderung : |
Von Ittersbach über Pfinzweiler und den Hasenstock ins Axtbachtal und weiter über die Schwanner Warte und die
Ruine Waldenburg nach Neuenbürg. |
Wanderzeit : |
etwa 3 bis 3 1/2 Stunden (13 km). |
gesamter Höhenanstieg : |
etwa 300 Meter. |
Einkehrmöglichkeiten : |
Schwanner Warte, Neuenbürg. |
Kartenmaterial : |
Freizeitkarte 1 : 50.000 Blatt F 502 "Pforzheim" oder Wanderkarte 1 : 35.000 "Oberes Enztal" bzw. "Albtal"
(erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2009), alle herausgegeben vom Landesvermessungsamt Baden-Württemberg
und vom Schwarzwaldverein. |
Sehenswürdigkeiten : |
Schwanner Warte, Ruine Waldenburg. |
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln : |
Mit der Stadtbahn S 11 zur Endstation Ittersbach, Rathaus. Rückfahrt von Neuenbürg mit der S 6 über Pforzheim. |
Fahrkarten : |
Für die Wanderung eignet sich die "Regio-Karte" des KVV. |
zurück zur Tourenauswahl. |