BNN-Wandertips - Odenwald: Das höchste Dorf im Odenwald

BNN-Wandertips

 

Streckenwanderung am Nordrand des Odenwaldes
Höchstes Dorf im Odenwald

Modautal. Der zweithöchste Berg im Odenwald ist die Neunkircher Höhe mit 605 m. Der dazugehörige Ort ist das höchstgelegene Dorf des Gebirges. Die Umgebung ist ein sehr reizvolles Wechselspiel von Wald und Wiesen mit schönen Aussichtspunkten. Diese Gegend wollen wir mit der heutigen Wanderung besuchen.

Wir fahren mit dem Bus bis Gadernheim Mitte, gehen wenige Meter zurück und gleich nach dem Rathaus rechts über die B 47 in die Neunkircher Straße, die langsam ansteigt. Rasch verlassen wir den Ort und kommen in den Wald. Nach dem Wanderparkplatz folgen wir der "gelben 2 im Kreis" zunächst linkshaltend, verlassen sie aber nach einem kurzen steilen Anstieg, um rechtshaltend ohne Zeichen aber dafür eben durch felsiges Gelände weiterzuwandern. Nach einem erneuten Anstieg folgen wir an der nächsten Verzeigung der Markierung "N3 in weiß" nach rechts, haben bald darauf einen Blick zurück ins Lautertal. Dann erreichen wir den Teerweg, dem wir nach links folgen. Noch ein Stück bergauf, dann haben wir schon die höchste Stelle der heutigen Tour erreicht und sehen vor uns den Ort Neunkirchen. Nun wird uns für den Rest des Wandertages das "rote Quadrat" des Main-Stromberg-Weges leiten. Kurz vor dem Ort erläutert uns rechts am Weg eine Tafel, was wir von hier oben sehen können. Der Blick reicht bei gutem Wetter bis hin zum Frankfurter Flughafen und zum Taunus.

Über die Straße gelangen wir in den kleinen Ort, den wir geradewegs durchwandern. Der Weg schwenkt am Ortsende nach links ab, doch gleich schickt uns die rote Markierung rechts in einen Wiesenweg und nach 100 m links zum Wald, wo ein Rastplatz zur Verschnaufpause einlädt. Zunächst am Waldrand, dann geht es rechts in den Wald und später links vorbei an einem Wasserbehälter. Vor den ersten Häusern von Lützelbach links durch das August-Wondra-Wäldchen, das an einen Maler (1857 - 1914) erinnert. Danach doch rechts in den Ort. Beim Spitzewirt rechts in die Durchgangsstraße und beim Odenwaldcafé wieder links in die Obergasse. Rechts in den Lichtenberger Weg und schon verlassen wir den Ort und streben geradewegs dem Wald zu. Den Wald zur linken weiter, dann aber doch rechts. Es geht nun rechts steil bergab und unten dann rechtshaltend aus dem Wald heraus. Rechts im Tal liegt Steinau.

Bei einer Bank halten wir uns links und passieren ein Wäldchen, halten uns dann bei der nächsten Bank, wo es rechts nach Billings geht, aber links und gehen nach der Dieter-Held-Hütte rechts in den Wald und bergauf zur idyllisch gelegenen Kernbacher Hütte. Hier gehen wir links und beim zweiten Haus dann rechts nochmals kurz bergauf in den Heuneburgweg. Vorbei am Fernsehsender erreichen wir den Ringwall der Heuneburg, einer Wehranlage aus der keltisch / germanischen Zeit um 100 nach Chr. Nach der Schutzhütte halten wir uns rechts und wandern an der Ostflanke der Altscheuer, beim Wasserbehälter rechtshaltend steiler bergab zum Wanderparkplatz. Dort nach rechts und bei der Tempeleiche links in den Ort Obernhausen. Beim Wandern sehen wir vor uns das Schloß Lichtenberg, das auf einer Bergnase thront. Bald erreichen wir Lichtenberg. Vor dem alten Schulhaus schickt uns die Markierung nach links. Zum Schloß sind es geradeaus aber nur ein paar Minuten.

Nach der Besichtigung gehen wir also beim alten Schulhaus links und über ein paar Stufen hinab durch die Wiesen zum Eselsbrunnen, an dem die Lichtenberger vor dem Bau ihrer Wasserversorgung 1890 / 91 mit Eseln holten. Unsere Markierung schickt uns im Wald links hinauf und über die Straße zum Parkplatz Riedbusch. Hier halten wir uns rechts am Waldrand entlang, um mit dem nächsten Weg linkshaltend den Wald zu umrunden. Nach einer Weile schickt uns die Markierung links auf das im Tal liegende Neubaugebiet von Rodau zu. Unten links und nach 200 Metern dann rechts in den Ort. Die rote Markierung zeigt zwar vor dem Bach nach rechts, aber geradeaus sind es nur ein paar Schritte zum Gasthaus. Dort kann man nach rechts auf der Durchgangsstraße weitergehen und entdeckt an der nächsten Kreuzung wieder die nach links in die "Friedrich-Merz-Straße" zeigende Markierung. Kurz nach der Schuchmannsmühle zeigt die Markierung nach links, führt uns ein Stück am Waldrand entlang um uns dann über die Wiese zum gegenüberliegenden Waldrand zu bringen. Nun links und bei der nächsten Verzweigung dann rechts in den Wald. Nun steigt unser Weg wieder etwas an. Oben angekommen müssen wir kurz links, um aber schon bald nach rechts auf der "Hohen Straße" weiterzuwandern. Nach etwa 10 Minuten gehen wir bei einem Wegweiser links auf der schnurgeraden "Reißeckschneise" bergab. Unten im Tal dreht der Weg nach rechts ab. Während sich der "weiße Punkt" nach links verabschiedet, folgen wir unserem "roten Quadrat" geradeaus weiter, um nach etwa 300 Meter bei der "Willi Steuernagel-Ruhe" linkshaltend über einen Bach, danach aber rechts bald zu den ersten Häusern von Wembach zu gelangen.

Am Ende unserer Straße nach links und 100 Meter weiter rechts in die "Schloßstraße". Diese dreht am Ortsende nach rechts ab. Hier schickt uns die Markierung linkshaltend in Richtung Waldenserhalle weiter. Vor der Halle am Ortsrand von Hahn dreht unsere Straße nach links und nach 200 Metern zeigt unser "rotes Quadrat" links in den durch ein Schild gesperrten Feldweg. Wir wandern durch ein Wiesental immer am Waldrand entlang, bis uns - nun ganz im Wald - die Markierung vor einem Teich nach rechts schickt. Es geht bergauf und später nach links umschwenkend wird es bald flacher. Nach einer Weile abermals rechts verlassen wir ein paar Minuten später den Wald nach links. Wir kommen zu einem Teerweg auf dem wir nach rechts über eine Kuppe zur B 426 gelangen. Wenige Meter nach links, dann überqueren wir die Straße und gehen durch ein kleines Industriegebiet. Auf der Mannesmannstraße geradeaus, erst nach der Kfz-Werkstatt kurz rechts und nach 100 Metern links bergauf. Oben auf der Kuppe müssen wir links um vor einem Garten rechts bergab zu wandern. Vorbei am Friedhof erreichen wir Ober Ramstadt, gehen am Ende der Straße links zu einer Ampel. Dort rechts, nach einem Schulhaus links in die Ackermannsgasse, danach rechts und bei einer Bäckerei links in die Schießbergstraße bis zur Bahnunterführung, vor der wir nach links gehen um nach wenigen Metern rechtshaltend in die Hügelstaße einzuschwenken, die uns zu unserem Ziel, dem Bahnhof, bringt.

 

Wanderung :

Von Gadernheim über Neunkirchen und Lichtenberg nach Ober Ramstadt.

Wanderzeit :

etwa 5 1/2 bis 6 Stunden (22 km).

gesamter Höhenanstieg :

etwa 300 m.

Einkehrmöglichkeiten :

Neunkirchen, Lützelbach, Lichtenberg, Rodau, Wembach-Hahn, Ober Ramstadt.

Kartenmaterial :

Freizeitkarte 1 : 50.000, Blatt "NO - Nördlicher Odenwald" oder Wanderkarte 1 : 20.000, Blatt TF 20 - 2 "Nördlicher Vorderer Odenwald", beide herausgegeben vom Hessischen Landesvermessungsamt.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln :

Mit der Bundesbahn über Heidelberg nach Bensheim, dort umsteigen in den Bus (Linie 665) in Richtung Lindenfels. Rückfahrt von Ober Ramstadt über Darmstadt und Heidelberg.

Fahrkarten :

Für die Wanderung eignet sich das "Wochenendticket" der Bahn. Es gilt auch für den Bus.

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Die deutschen Landesvermessungsämter haben auf Grundlage der Topographischen Karte 1 : 50.000 eine Serie von 14
CD-ROMs herausgegeben. Zu diesen CD-ROMs können Sie sich hier ein Overlay mit dem genauen Verlauf des Wandervorschlages für Ihren privaten Gebrauch und zu Ihrer Tourenplanung herunterladen.

Für den Download bitte einmal auf das Top50-Logo klicken, bzw. mit der rechten Maustaste auf das Logo drücken und dann im Kontextmenü wählen "Ziel speichern unter...":

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GPSies - Tracks for Vagabonds

 

Dieser Wandertip ist am 27. Oktober 2005 erschienen.

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